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Fragen? 

Bali Projekt

Vor Jahrzehnten schon geträumt und zusammengesponnen, wird es nun Wirklichkeit 

Alles begann vor 25 Jahren als Ziggy zum ersten Mal Bali betreten hatte. Er war fasziniert von der Insel mit seiner Ruhe, der Schönheit der Natur und der Liebenswürdigkeit der Balinesen.

Durch die Bekanntschaft eines Deutschen Namens Peter aus Schwetzingen der schon lange auf Bali lebte hatte er den ersten Kontakt, der bis heute immer noch hält.

Schon damals stand die Idee im Raum sich ein Grundstück zu erwerben und dieses zu vermieten. Bedingt durch die berufliche Situation die es ihm nicht ermöglichte immer wieder längere Zeit auf Bali zu verbringen um das Projekt auch erfolgreich zu begleiten, nahm er schweren Herzens Abstand.

Die Sehnsucht nach Bali aber blieb...

 

Einige Jahre später entstand dann der Kontakt zu Nyoman und Ingold in ihrem Restaurant Tekor in Legian während eines Urlaubs.Ingold, witzigerweise auch eine Deutsche aus dem Odenwald (Zufälle gibt´s!) lebte ebenso schon viele Jahre wie Peter auf Bali und war mit Nyoman einem Balinesen verheiratet. Aus dieser Begegnung entwickelte sich recht schnell eine herzliche und offene Freundschaft die ebenso bis heute währt.

Während eines Besuches 2013 auf Bali zeigte uns dann Nyoman sein neues Projekt auf seinem Grundstück in Balian Beach. Nyoman und Ingold wollten aus Denpasar weg und mehr in die Ruhe Bali eintauchen. So lag es nahe das dortige Grundstück neu zu bebauen mit einem Joglo. Desweiteren sollten noch andere Joglo`s folgen um so eine kleine Community fürs gemeinsame älter werden entstehen zu lassen.

Eine neue Idee war in uns geboren!

Zuhause in Deutschland angekommen machten wir uns viele Gedanken wie so ein Projekt  für die Zukunft aussehen könnte. Wochenlange und unzählige Abende saßen wir zusammen und redeten uns die Köpfe heiss. Die vielen Für und Widers galt es abzuwägen und auch über die verborgenen Ängste zu reden waren ein wichtiger Teil dieser Phase.

Klappt das überhaupt , was sollen wir dort tun, was ist wenn von uns einer krank wird, es uns nach längerer Zeit dann doch nicht gefällt? Ist jeder einzelne von uns bereit wirklich alles hinter sich zu lassen und ein Leben in einer fremden Kultur, neuer Sprache - am anderen Ende der Welt zu verbringen?!

Puh, das war ganz schön aufwühlend, emotional, rational und so manchesmal haben wir uns auch in die Wolle bekommen :-).

2014 machten wir dann erstmal Balipause und reisten nur in Europa umher. Währendessen entwickelte sich der Bau des Joglo´s von Nyoman und Ingold (unsere balinesischen Freunde) richtig gut weiter und wir statteten ihnen im Jahr darauf wieder einen Besuch ab.

Da der Joglo schon grössenteils fertig gestellt war, hatten wir auch die Möglichkeit direkt vor Ort zu übernachten. Das war natürlich perfekt um die Umgebung direkt auf uns wirken zu lassen und wie es sich anfühlen könnte dort zu leben.

Ok, alles fühlte sich soweit gut an. Also nochmal Abstand gewinnen und ein paar Tage nach Ubud fahren um es auf sich wirken zu lassen und zu besprechen. Für und Wider, Ängste...naja alles nochmal das selbe, aber im Schnelldurchlauf. 

Für Ziggy war es klar, er wollte sich diese zweite Chance seinen Traum zu erfüllen einfach nicht mehr entgehen lassen.

Bei mir sah das allerdings noch etwas verhaltener aus...aber konnte ich seinem Lebenstraum im Weg stehen?

Der finanzielle Rahmen war machbar, bis zur Fertigstellung würde es eh bis Ende 2016 dauern und wir könnten soundso erst dauerhaft ab Herbst 2017 nach Bali.

Also genug Zeit um mich an die neue Veränderung schonmal gedanklich zu gewöhnen und auch berufliche Weichen zu stellen. 

Zurück bei Nyoman und Ingold machten wir die Sache dann Dingfest. Vertrag im Groben aufgesetzt, der dann per Mail weiterhin verfeinert oder abgeändert wurde, Grundstück abgesteckt und gemeinsame Pläne geschmiedet.

Die Zeit flog recht schnell dahin,die Abreise stand bevor und Bali sollte unsere (zunächst zweite )Heimat werden.

Mit aufregenden und gemischten Gefühlen verliessen wir die Insel.

Das war im Sommer 2015. Glaubt nicht, dass danach alles geschmeidig lief. Am Anfang gab es immer wiederkehrende Momente des Zweifels, ob wir die richtige  Entscheidung getroffen hatten!

Natürlich war es auch nicht einfach seine Wünsche, Vorstellungen, Änderungen für den Hausbau nur per Mail oder über einen Anruf zu übermitteln. Aber es war nicht anders möglich, wir konnten ja nur zeitlich begrenzt aus Deutschland weg. Unzählige Mails wurden hin und her geschickt, Bilder ebenso.

Januar 2016 ging es dann wieder zurück in unsere Zukunft - Bali. Im Oktober 2015 hatten die Baggerarbeiten begonnen für das Fundament. Nun wurde es Realität für uns. Mit Plänen konnte ich nichts anfangen, da fehlt mir die Vorstellungskraft. Ziggy war da ein Profi. Aber nun war das Fundament fast fertig und ich konnte mir besser vorstellen das hier einmal unser Haus stehen sollte.

Alles blieb spannend!

Während unseres Aufenthaltes konnten wir vieles nochmals besser besprechen und planen. Wandfarben, Fliesen, Sanitär, alles wurde von uns ausgesucht und bestellt.  Auch den ersten Auftrag für den Bau der Möbel der Gästezimmer konnten wir noch erledigen. Ebenso kauften wir ein paar Figuren zur Dekoration unseres Joglo´s.

Wir hatten viel zu tun, trotzdem lief alles glatt und reibungslos. Mit einem guten Gefühl verliessen wir die Insel Ende Januar.

August 2016 - zurück in Bali. Viel ist in der Zwischenzeit passiert. Der Bau schreitet zügig voran, trotz vielen Regens in diesem Jahr und die fast 6 wöchige Pause während des Ramadans. Bali ist zwar hauptsächlich Hinduistisch, die Arbeiter auf der Baustelle kommen aber überwiegend von Java die muslimisch geprägt ist. Während des Ramadans fahren also fast alle Muslime zurück auf ihre Heimatinseln um mit ihren Familien diese Zeit zu verbringen.

Das Joglo steht, die unteren Zimmer sind bis auf die Sanitäranlagen fast fertiggestellt. Ebenso im oberen Bereich, wobei die Verlegung des Teakholzbodens die meiste Zeit in Anspruch nimmt.

Auch der gemeinsame Pool kommt zu seinem Ende. Die  Fliesenarbeiten sind fertig, die Pumpe fehlt noch

wird aber demnächst eingebaut.

Unser Bali Bale wurde auch in der Zwischenzeit angeliefert und aufgebaut.Es hat den typischen Baustil aus Timor.

Ein Bali Bale ist in Bali unverzichtbar. Es dient unter anderem zum gemeinsamen sitzen im Freien um sich auszutauschen oder auch um ein Nickerchen zu halten.

Unseres erfüllt natürlich den selben Zweck, hauptsächlich ist es aber für unsere Yogaübungen und Meditation gedacht.

Im und um das Haus herum finden noch ein paar kleine Abänderungen statt, die uns vor Ort jetzt aufgefallen sind. Auch die Innen und Assenbeleuchtung wird jetzt von uns festgelegt, ebenso die Wasserversorgung im Garten damit alle Leitungen richtig verlegt werden können.

Nach fast 8 Tagen auf der Baustelle gönnen wir uns nun 5 Tage Auszeit auf den Gili´s. Ruhe, Entspannung, Sonne und Meer. Ist schon toll andere Traumhafte Inseln um Bali herum zu haben.

Doch zuvor der Jungfern Sprung in den Pool, noch unfertig, halb mit Regenwasser halb mit Wasser vom Tankwagen gefüllt.                                                                            Auf gehts ! 

Gili Trawangan

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